30 August 2026

Winterhochzeit 2027: Ideen und Tipps für eure Hochzeit in der kalten Jahreszeit

Heiraten muss nicht im Sommer sein. Kerzenlicht, warme Farben, ein Glas Glühwein zur Begrüßung und draußen vielleicht sogar Schnee: Eine Winterhochzeit hat ihren ganz eigenen Zauber. Und sie hat ein paar handfeste Vorteile, die viele Paare gar nicht auf dem Schirm haben.

Warum sich eine Winterhochzeit lohnt

  • Mehr Auswahl: Beliebte Locations und Dienstleister haben im Winter noch freie Termine, während im Sommer alles ausgebucht ist.
  • Bessere Preise: Viele Locations bieten außerhalb der Hauptsaison günstigere Konditionen.
  • Kürzere Wartezeit: Ihr müsst nicht ein Jahr oder länger auf euren Wunschtermin warten.
  • Besondere Stimmung: Gemütlich, festlich und ganz anders als die vielen Gartenhochzeiten im Juli.

Mehr dazu, wo ihr bei der Planung sonst noch sparen könnt, lest ihr in unserem Beitrag Was kostet eine Hochzeit?

Plant mit dem Tageslicht

Im Winter wird es im Norden schon gegen 16 Uhr dunkel. Das solltet ihr beim Ablauf unbedingt einplanen. Legt die Trauung eher auf den späten Vormittag oder frühen Mittag und macht die Paarfotos direkt danach, solange es noch hell ist. Sprecht das früh mit eurem Fotografen ab. Viele lieben übrigens die blaue Stunde kurz nach Sonnenuntergang, die sorgt für richtig stimmungsvolle Bilder.

Die passende Location

Bei einer Winterhochzeit spielt sich fast alles drinnen ab. Achtet bei der Besichtigung deshalb auf diese Punkte:

  • Sind Trauung, Empfang und Feier im selben Haus oder zumindest nah beieinander?
  • Gibt es eine Garderobe für dicke Jacken und Mäntel?
  • Ist der Saal gut beheizt, auch in den Ecken?
  • Werden Parkplatz und Wege bei Schnee und Glätte geräumt?
  • Gibt es Übernachtungsmöglichkeiten, damit niemand nachts über glatte Straßen nach Hause muss?

Ein Kamin, große Fenster mit Blick auf Winterlandschaft oder Meer und ein gemütlicher Raum für den Sektempfang machen viel aus.

Outfits für die kalte Jahreszeit

Das Brautkleid muss nicht anders sein als im Sommer, aber ein paar Extras helfen gegen die Kälte. Ein Cape, eine Stola aus Kunstfell oder ein schöner Mantel sehen auf den Fotos toll aus und halten warm. Lange Ärmel aus Spitze sind im Winter besonders beliebt. Für den Bräutigam passen Anzüge aus Wolle, Tweed oder Samt in dunklen Farben. Und denkt an Schuhe, in denen ihr auch auf nassem Boden sicher steht.

Deko und Farben

Im Winter dürfen die Farben kräftiger sein: Bordeaux, Tannengrün, Dunkelblau oder Gold passen perfekt. Dazu viele Kerzen, Lichterketten, Tannenzweige, Eukalyptus und Beeren. Wenn ihr kurz vor oder nach Weihnachten heiratet, achtet darauf, dass die Deko nicht zu sehr nach Weihnachtsfeier aussieht. Weniger Kugeln, mehr Kerzenlicht.

Essen und Getränke, die wärmen

  • Glühwein oder heißer Apfelpunsch zur Begrüßung
  • eine Bar mit heißer Schokolade und Toppings
  • eine Suppe als Vorspeise
  • herzhafte Gerichte mit Wild, Kürbis oder Wurzelgemüse
  • später am Abend ein Mitternachtssnack

Gäste früh informieren

Gerade rund um Weihnachten und Silvester haben viele Gäste schon Pläne. Verschickt eure Save-the-Date-Karten deshalb besonders früh, am besten acht bis zehn Monate vorher. Gebt euren Gästen außerdem Tipps für die Anreise und mögliche Übernachtungen.

Inspiration für eure Winterhochzeit

Die Hochzeitsmessen im Herbst und Winter sind die perfekte Gelegenheit, um Locations und Dienstleister für eine Winterhochzeit zu finden. Die nächsten Termine in Norddeutschland findet ihr in unserer Übersicht der Hochzeitsmessen.